Schulter
Wenn Sie unter Schulterschmerzen leiden, dann ist dies ein Hinweis dafür, dass mit Ihrer Schulter etwas nicht stimmt. Die Ursachen für Schmerzen in der Schulter können vielfältig sein: entweder die Schulterschmerzen entstehen durch Einwirkung von außen, wie beispielsweise Überlastung oder Knochenbrüche beim Sport oder im Beruf, oder sie entstehen von innen, wie etwa durch Verschleißerscheinungen der Rotatorenmanschette oder Abnützungserscheinungen (Arthrose).
Betroffene von Schmerzen an der Schulter verspüren starke Beschwerden, die sich bis in den Oberarm oder in den Nacken ziehen. Mithilfe einer ärztlichen, klinischen Untersuchung Ihrer Schulter und gezielten bildgebenden Verfahren, wie Röntgen und/oder Magnetresonanztomographie (MRT), kann rasch erhoben werden, um welche Erkrankung oder Verletzung in Ihrer Schulter es sich handelt. So kann auch die optimale Behandlung und eine geziele Therapie gefunden ermittelt werden. Die richtige Diagnose ist das Fundament für eine Bekämpfung der Schulterschmerzen.
Auftreten von Schulterschmerzen
Zahlreiche Patienten, die über Schmerzen in der Schulter bzw. Schulterschmerzen klagen, beschreiben auch Probleme beim Ausführen bestimmter Bewegungen. Wenn Sie beispielsweise bei Tätigkeiten wie Jacke anziehen, Fenster putzen, Haare Fönen oder Haare Waschen Schulterschmerzen verspüren, lässt dies den Hinweis auf ein vorliegendes Problem in Ihrer Schulter zu. Zumeist handelt es sich dann um ein Impingementsyndrom, die sogenannte „Einklemmung unter dem Schulterdach“.
Wenn Sie unter einem nächtlichen Schmerz in der Schulter leiden, so können davon Rückschlüsse auf Kalkablagerungen, Rotatorenmanschettenrisse (z.B. Supraspinatussehnenruptur) und/oder Abnützungserscheinungen (Arthrose) gezogen werden. Nachtschmerzen sind für Betroffene sehr störend, da sie zum Teil täglich den Nachtschlaf rauben – dann sollten Sie rasch einen Arzt aufsuchen.
Impingementsyndrom
Das Impingementsyndrom ist eine Einklemmung zwischen dem Schulterdach und der Kugel des Oberarmkopfes. Eingeklemmt wird dabei der dort verlaufende Tunnel und die dazugehörige Sehne. Durch die Behinderung im Gleitverhalten entzündet sich die Sehne, wodurch es zur Auffaserung und Entzündung kommt. Risse der Rotatorenmanschette, welche in erheblichen Schmerzen an der Schulter münden, sind die Folge.
Verletzungen an der Rotatorenmanschette
Verletzungen im Bereich der Rotatorenmanschette sind sehr häufig vorzufinden. Die Rotatorenmanschette ist eine Muskelgruppe (bestehend aus Supraspinatus-, Infraspinatus-, Subscapularis- und Teres minor Sehne) an der Schulter, die den Oberarmkopf in der Gelenkpfanne des Schulterblatts stabilisiert und Drehungen des Armes, welche Sie bei nahezu jeder Bewegung der Schulter durchführen müssen, in alle Richtungen steuert.
Die einzelnen Muskeln der Rotatorenmanschette gehen in eine Sehnenplatte über, die wie eine Kapuze über den Oberarmkopf gespannt ist. Besonders wenn Sie in Ihrer beruflichen Tätigkeit „Überkopf-Bewegungen“ machen müssen oder sich zu „Überkopf-Sportlern“ zählen (z.B. Schwimmen, Klettern, Golf, Handball, Volleyball, Basketball, etc.), setzen Sie diese Sehnen-Muskelgruppe an der Schulter großen Belastungen aus.
Kalkschulter
Eine sogenannte Kalkschulter sorgt für schmerzhafte Probleme an der Schulter. Mini-Kalkkugeln führen bei diesem Krankheitsbild zu Kalkdepots in den Sehnenansätzen. Ab einer bestimmten Größe der Depots kommt es bei Drehbewegungen und Über-Kopf-Tätigkeiten zu Schmerzen in der Schulter. Da hierbei auch die Sehne „eingeklemmt“ wird, ist dieses Krankheitsbild verwandt mit dem Impingementsyndrom. Wenn man an einer Kalkschulter leidet, ist es besonders wichtig, dass eine Versteifung des Gelenks verhindert wird.
Schulterverrenkung
Auch Verrenkungen (Luxationen) an der Schulter führen zu zeitlich begrenzten Schulterschmerzen. Nach der Einrenkung durch den Arzt verschwindet der Schmerz in der Schulter wieder. Die Schulterluxation ist die am häufigsten auftretende Verrenkung am menschlichen Körper.
Die Ursache ist meist eine hebelnde Bewegung am Oberarm mit einer Drehung nach außen, wobei der Arm vom Körper weggeführt wird, z.B. bei Wurfbewegungen. Stürze beim Sport sowie Traumata nach Verkehrsunfällen sind weitere häufige Ursachen für eine Schulterverrenkung.
Arthrose
Der Begriff Schulterarthrose bezeichnet Verschleißerscheinungen am Schultergelenk, die über das altersübliche Maß hinausgehen. Dieses Krankheitsbild zieht eine erhebliche Bewegungseinschränkung nach sich. Typischerweise wird die Schulterarthrose von Anlaufschmerzen oder belastungsabhängigen Schmerzen an der Schulter begleitet. In weiterer Folge kommt es zu Schulterschmerzen in Ruhe – vor allem in der Nacht. Chronische Gelenksbeschwerden an der Schulter äußern sich anders, als plötzlich auftretende Probleme: in der Regel sind diese Schulterschmerzen tiefer im Bereich der oberen Schulter gelegen und können auch zu Nackenschmerzen und -steifigkeit führen.
Verletzungen des Schultereckgelenkes
Das Schultereckgelenk oder auch Acromioclaviculargelenk (AC-Gelenk) ist die Verbindung zwischen Schulterblatt und Schlüsselbein. Das Gelenk besteht aus Bändern, Knorpel und einer Bandscheibe (Discus). Bei Verletzungen kann es zu Verletzungen der Bänder und der Bandscheibe kommen. Je nach Schweregrad kommt es auch zu einem Höhertreten des Schlüsselbeinendes. Dies wird auch Klaviertastenphänomen genannt.
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